Was die Kalkulation beeinflusst
Der Preis hängt von Nutzung, Objektgröße und vereinbartem Leistungsumfang ab. Bodenbeläge, Anzahl der Sanitärräume, Reinigungsintervalle, Zugangszeiten und Sonderaufgaben beeinflussen den Aufwand.
Warum gleich große Objekte unterschiedlich ausfallen
Ein wenig frequentiertes Lagerbüro und ein gleich großes Verwaltungsbüro mit Publikumsverkehr können unterschiedlich aufwendig sein. Wenn im Verwaltungsbüro zusätzlich Eingangsbereich und mehrere Sanitärbereiche häufiger gereinigt werden, muss das Angebot diese Arbeiten und Intervalle abbilden.
Stundenpreis oder Monatspauschale?
Gebäudereinigungsunternehmen kalkulieren ihre Leistungen häufig mit einem Stundenverrechnungssatz. Bei regelmäßiger Reinigung können sie auf dieser Grundlage auch eine feste monatliche Pauschale für die vereinbarten Arbeiten anbieten. Deren Höhe richtet sich nach dem Leistungsumfang, dem voraussichtlichen Zeitbedarf je Reinigung und der Reinigungshäufigkeit.
Beispiel einer monatlichen Reinigungspauschale
Unverbindliches, vereinfachtes Rechenbeispiel
- Zwei Stunden je Reinigung
- Zwei Reinigungen pro Woche
- 30 Euro netto je Stunde als beispielhafter Kalkulationssatz
- Durchschnittlich rund 4,33 Wochen pro Monat (52 Wochen ÷ 12 Monate)
2 × 2 × 52 ÷ 12 × 30 € = 520 € netto/Monat.
Für die Berechnung wird der ungerundete Monatsdurchschnitt verwendet. Tatsächliche Angebote hängen vom Objekt, vom vereinbarten Leistungsumfang und von der individuellen Kalkulation ab.
Angebote auf gleicher Grundlage vergleichen
Prüfen Sie, ob die Anbieter dieselben Räume, Tätigkeiten und Termine angesetzt haben. Achten Sie darauf, welche Zusatzleistungen und Verbrauchsmaterialien enthalten sind und ob Preise netto oder brutto ausgewiesen werden. Ein Leistungsverzeichnis erleichtert den Vergleich.
